Vier Meter bohren für das Bodengutachten [Video]

Heute wurde auf unserem Grundstück die Bohrung für das Bodengutachten durchgeführt. Die Firma GAGV ist aus Göttingen mit ihrem Vito angereist. Das Ziel des Bodengutachtens ist die Beschaffenheit des Bodens direkt unter der geplanten Bodenplatte des Hauses zu prüfen und ggf. schwierige Böden ausfindig zu machen. So habe ich heute gelernt, das Torf ziemlich schlecht wäre, da es sein Volumen verändert und somit die Bodenplatte hochdrücken oder absenken könnte. Die beiden Mitarbeiter haben zwei Bohrungen diagonal auf dem Platz der Bodenplatte durchgeführt, die bis zu 4,10m in den Boden reichten. Zusätzlich wurde das Baufeld grob mit Eisenstangen abgesteckt. So habe ich heute das erste Mal die Ausmaße des Hauses gesehen. Die gesammelten Proben wurden katalogisiert und in Plastiktütchen gepackt. Eine geologische Prüfung findet dann durch den eigentlichen Gutachter in Göttingen statt. Zusätzlich wurden grob die Höhen und Lagen der gebohrten Löchern eingemessen um diese dann in den Zeichnungen hinterlegen zu können. Nach ersten Erkenntnissen ist unser Boden sandig, ab ca. 1,5m Tiefe gemischt aus Sand und Ton und ab ca 3,5m ist Kiesel vorhanden. Für eine Bodenplatte sollte das völlig ausreichend sein. Bei einem Keller, so einer der Mitarbeiter, könnte der Ton Schwierigkeiten machen da das Regenwasser von oben viel schlechter versickert. Das ist in unserem Fall aber nicht störend da wir keinen Keller oder Sickergruben planen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.