Vorbereitung ist die halbe Miete – Rückblick Architektengespräch

Am 27.7.2016 fand unser Architektengespräch statt. Pünktlich um 8:00 Uhr konnten wir den Architekten von Fingerhaus auf unserem neuen Grundstück in Empfang nehmen. Voller Tatendrang wurden einige Anschlüsse, die Umgebung und Grenzmarkierungen dokumentiert. Anschließend fuhren wir in unsere Wohnung und starteten mit dem eigentlichen Planungsgespräch. Dieses wurde vorab mit einem Umfang von 6-8 Stunden angekündigt. Im Vorfeld haben wir uns, wie im letzten Beitrag beschrieben, viele Gedanken über Veränderungen am Haus gemacht. Zudem planten wir schon alle Steckdosen, Anschlüsse, etc. durch. „Dieser Teil ist erst für die Bemusterung notwendig, aber die Kollegen werden sich über solche Pläne sehr freuen. Das ist schon die halbe Miete.“, sagte der Architekt. Die folgenden Änderungen haben wir am Standard Vio 302 vorgenommen:

  • Wohnzimmer: Doppeltür Terrasse links, direkt daran anschließend eine einfache Terrassentür, evtl. beides ohne Schwelle
  • Küche: Entfernen der Tür zur Diele, um Stauraum zu schaffen, abgehangene Decke über dem Tresen/Kochfeld um einen Dunstabzug nach außen unterbringen zu können
  • Gäste WC: Verschieben des Fensters, um mit dem darüberliegenden Fenster symmetrisch ausgerichtet zu sein
  • Büro: Fenster im Raum zentriert
  • Diele: Geschlossene Treppe mit Tür unter der Treppe, kein bodentiefes festverglastes Fenster an der Treppe, sonst sieht man von außen die Treppenwange und den Abstellraum
  • HWR: Etwas größeres Fenster (nun analog zum Fenster in der Diele), Platzieren der Heizung (LWZ 304 smart), Hausanschlüsse, Zählerkasten und Waschmaschinenanschlüsse
  • Bad oben: Bodentiefes Fenster, Einplanen einer Eckbadewanne mit Installationsvorwand, Verschieben der vorgesetzten Drempelwand in Richtung Drempel um mehr Platz zu schaffen, Verlegen der Toilette an die Innenwand, dickere Wand zwischen Bad und Flur, um die Rohre unterzubringen, Entfernen der Wand neben der Dusche
  • Flur: Einplanen der Einschubtreppe zum Boden

In den folgenden Grundrissen sieht man das Resultat der Änderungen. Die Möbelstellungen sind von Fingerhaus beispielhaft gewählt.

Ein noch offenes Thema für den Architekten war die Kniestockhöhe. Im Bebauungsplan ist eine Höhe von 90 cm ausgewiesen. Jedoch ist nicht klar definiert auf welche Bezugspunkte sich diese Angabe bezieht. Im schlimmsten Fall wären es Die Bezugspunkte Oberkante Rohfußboden und Dach außen, wodurch wir von den 90cm sicherlich nochmal 25-30cm verloren hätten. Bestenfalls wäre es Oberkante Rohfußboden und Oberkante Sparren innen, wodurch wir eine Nettowandhöhe von 80cm erreichen. Und hier meinte es wohl jemand wieder gut mit uns. Das Bauamt hat dem Architekten sogar schriftlich bestätigt, dass der zweite Fall eintritt, da im B-Plan nichts weiter definiert ist außer die 90cm Kniestock.

Sehr interessant ist die Außenansicht nachdem alles umgeplant worden ist.

Auch eine 3D Ansicht des Hauses konnte der Architekt beispielhaft erstellen. Wir werden ein dunkles Dach wählen. Zudem sollen die Fenster von außen anthrazitfarben foliert und die Pfetten und Windbretter ebenfalls anthrazitgrau gestrichen werden. Bis auf die folierten Fenster ist das bei Fingerhaus schon im Standardpreis enthalten. Der Außenanstrich wird weiß sein.

Im nächsten Schritt wird schon eine Mehr- und Minderkostenaufstellung von Fingerhaus angefertigt. Zudem werden die Vorabzüge erstellt, die wir bestätigen oder abändern können. Abschließend geht das Ganze als Bauantrag zum Bauamt.

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